Barbados

Inselrundfahrt über den „Rihanna Drive“, vorbei am alten Baobab Tree zum Aussichtspunkt „Highland“ und zum Strand von Bridgetown.

Guten Morgen Barbados! 

Welcome to Barbados

Als der Wecker klingelt liegt die AIDA Perla schon längst im Hafen von Barbados.

Heute haben wir es etwas langsamer angehen lassen, da wir ja den ganzen Tag hier haben und erst so gegen 22.00 Uhr wieder ablegen.

Der Grund für die lange Liegezeit ist, dass heute ein Passagierwechsel stattfindet.

So wie unsere Freunde aus Deutschland heute abreisen, kommen auch neue Gäste an Bord, die die zwei Wochen Karibik-Kreuzfahrt von Barbados aus machen.

Am Terminal gibt es zahlreiche Shops und so hab ich mich schon gleich hier mit Postkarten eingedeckt.


Ich versuche ja immer, mir von jedem Ort an dem ich war, eine Postkarte zu schicken. Mittlerweile ist da schon ein ganzer Schuhkarton zusammengekommen. 

Auf diese Art kann man wunderbar seine Reisen im Schnelldurchgang Revue passieren lassen und in der ein oder anderen Erinnerung an wunderschöne Orte schwelgen.


Am Terminal warten dann auch schon die ganzen Tourtaxis, die verschiedene Inselrundfahrten anbieten.

Taxipreise Cruiseterminal Barbados

Wir haben uns für ein zweieinhalbstündige Fahrt durch den Süden der Insel entschieden. 25 US Dollar pro Person ist vor allem deshalb gut angelegt, weil uns der Fahrer am Ende in der Hauptstadt Bridgetown rauslässt. Vom Terminal aus hätte das schon ca. 15 US Dollar pro Person gekostet.

Erster Besichtigungspunkt auf der Tour ist der „Rhianna Drive“, eine kleine Straße mit winzigen bunten Häusschen unweit des Hafens.

Rihanna Drive Barbados

Um ehrlich zu sein, wusste ich gar nicht, dass wir hierher kommen würden, auch wenn ich mal gehört hatte, dass Rihanna auf Barbados aufgewachsen ist.

Wenn man nicht von der Beachseite hinein fährt, sondern aus der anderen Richtung kommt, findet man gleich zu Anfang diese Infotafel.

Rihanna Drive Infotafel Barbados

Unweit von dieser Tafel befindet sich das Häusschen, in dem die Sängerin mal gelebt hat.

Rihanna House Barbados

Das Häusschen ist heute unbewohnt und der Staat kümmert sich um dessen Erhalt.

Rihanna Haus Detail Barbados

Über Weihnachten soll Rihanna auf der Insel sein, dann wohnt sie allerdings in einem Condominium am Strand mit dem Namen „One Sandy Lane“, welches ihr gehört.

One Sandy Lane Condominium Barbados

Ich nehm mal an, dass das Anwesen recht gut abgesichert ist, denn außer Rihanna sollen hier auch noch andere Stars ihr Apartment haben.

One Sandy Lane Condominium Einfahrt Barbados

Gleich neben an ist auch das „One Sandy Lane“ Hotel, in dem eine Nacht, laut unserem Fahrer Steven, 25.000 US Dollar kosten soll.

One Sandy Lane Hotel Barbados

Zwischendrin haben wir auch noch einen kurzen Strandstopp am schönen „Fitts Village Beach“ – wie zu erwarten herrlich klares Meer und weißer Sandstrand.

Fitts Village Beach Barbados

Weiter ging die Tour nach Holetown, wo die Briten im Jahre 1605 angelandet sind und 1627 ihre erste offizielle Siedlung gegründet haben.

Holetown Barbados

Unweit von hier befindet sich auch die älteste Kirche Barbados, die „St. James“ Anglican Parish Church aus dem Jahr 1628.

St. James Kirche Barbados

Der letzte Hurricane „Jannet“ hier auf Barbados war im Jahre 1955, ansonsten ist die Insel vonsen Tropenstürmen weitestgehend verschont geblieben.

Banyan Tree Barbados

Der Name der Insel stammt übrigens vom „Banyan-Tree“, der im Portugiesischen „Balba“ heißt, daraus ist dann irgendwann der Name „Barbados“ entstanden.

Highland Aussichtspunkt Barbados

Nächstes Etappenziel war der schöne Aussichtspunkt „Highland“, von dem man sagt, es sei die beste Aussicht über Barbados. In jedem Fall ein schöner luftiger Ort, der zum Verweilen einläd.

00135 Panoramablick Highland Aussichtspunkt Barbados

Panoramablick Highland Aussichtspunkt Barbados

Auf dem Weg in die Stadt hat uns unser Fahrer und Tourguide Steven noch ein typisches Shuttle-House gezeigt.

Shuttle House Barbados

Da viele ärmere Menschen zwar ein Kleines Haus besitzen, aber nicht das Land, auf dem es steht, kann man diese Häuschen zerlegen und woanders wieder aufbauen, wenn der Eigentümer des Areals sein Land benötigt.

Baobab Baum Barbados

Eine weitere Besonderheit am Wegesrand war ein über 300 Jahre alter Baobab Baum aus Afrika, mit einem Umfang von 44 Feet. Wenn man den Baum betrachtet, dann könnten man meinen, dass er aus vielen einzelnen Stämmen besteht, tatsächlich ist es jedoch nur ein Stamm.

Dieser Baobab, den man auch als „Corn Tree“ oder „Monkey Tamarind“ bezeichnet  wurde im Jahr 1738 von Guinea in West Aftica nach Barbados gebracht. Er ist damit einer der ältesten Baobabs, die man auf den Westindischen Inseln finden kann. 

Baobab Baum Infotafel Barbados

Zwei alte Bäume befinden sich hier auf Barbados und einer auf Grenada. 

Der zweite Baobab hier in Barbados befindet sich übrigens im Queens Park in Bridgetown.

Lobster Alive Bridgetown Barbados

Nach unserer Rundfahrt hat uns Steven am Strand rausgelassen, wo wir uns im Beacheestaurant „Lobster Alive“ mit einem „Banks Lager Beer“ erfrischt haben.

Banks Bier im Lobster Alive Bridgetown Barbados

Dabei konnten wir aufs Meer schauen und nebenbei hab ich meine Postkarten geschrieben.

Von hier aus sind wir dann ein Stück den Strand entlang gelaufen Richtung Bridgetown und ein wenig in die Stadt eingetaucht. Viele der alten Kolonialhäuser im Zuckerbäckerstil sehen einfach aus wie ein leckeres Stück Kuchen mit ordentlich süßer Verzierung drauf.

Zuckerbächerstil in Bridgetown Barbados

In der Stadt kamen wir auch an diesem in knallgelb gehaltenen Gebäude vorbei, der winzigen alten Canary Lane Mall, die wohl irgendwann mal eine der ersten Ladenpassagen hier gewesen sein muss.

00142 Canary Lane Mall Bridgetown Barbados

Canary Lane Mall Bridgetown Barbados
Canary Lane Mall Logo Bridgetown Barbados

Den meisten karibischen Städten gemein ist die Buntheit der Gebäudefassaden, was irgendwie immer wieder einen überaus freundlichen Eindruck macht.

Bunte Fassade Bridgetown Barbados

Freundlich war übrigens auch unser Fahrer Steven, da hatten wir mal wieder Glück gehabt. 

Hans-Peter und unser Fahrer Steven Barbados

Nach dem Stadtrundgang sind wir langsam wieder Richting Cruise-Terminal aufgebrochen. Dabei sind wir noch an einem kleinen Stadthafen vorbeigekommen, in den grad so ein Partyschiff eingelaufen ist.

00146 Partyschiff Bridgetown Barbados

Partyschiff Bridgetown Barbados

Auf dem Kahn war ordentlich Stimmung und ich denke, wer Spass an so einer  Tour hat, findet da sicherlich einige Angebote.

Entlang der Hafenpromenade konnten wir noch ein wenig den Blick über die glitzernden Reflexionen schweifen lassen, die die schon tief stehende Sonne auf den kräuselnden Wogen des Meeres erzeugt.

Segelboot Bridgetown Barbados

Anstatt Partyschiff würde ich jetzt lieber noch auf solch einem kleinen Segler verweilen, der gerade den Hafen von Barbados Richtung Meer verlässt.

Bevor wir so gegen 16.00 Uhr wieder aufs Schiff sind, haben wir uns noch im Immigration am Cruise Terminal unsere Pässe abstempeln lassen. Hier gibt es extra einen kleinen Schalter, an dem einen freundliche Grenzbeamte einen „Souvenier-Stempel“ ins Reisedokument zaubern.

Postkarten in die Box und ab aufs Schiff.


Nach dem Ablegen haben Hans-Peter und ich noch ein paar Stellen auf dem Schiff erkundet, wo wir bisher noch nicht waren. Von denen gibt es übrigens noch ganz viele, denn die AIDA Perla ist wirklich riesig.

Was man gleich allen Leuten sagen kann, die auf einem solch großen AIDA Schiff eventuell Angst vor Menschenmassen haben sollten, man findet immer ein ruhiges Plätzchen.

Schiffsdisco Bar und Dancefloor auf der AIDA Perla

Auf unserer Erkundungstour haben wir heute mal in die Schiffsdisco reingeschaut. Sieht wirklich cool aus hier drin.

Schiffsdisco Bar und Eingangsbereich auf der AIDA Perla

Es macht bestimmt Spaß, mal eine Tour mit der AIDA Perla zu machen, auf der man mehr Seetage hat, um die ganzen tollen Orte auch mal auskosten zu können.


Morgen legen wir in St. Lucia an – Schiff Ahoi!

Barbados