Aruba – One Happy Island

Eagle Beach, Oranjestad und Flamingos am Strand von Renaissance Island

Welcome in „One Happy Island“, wie der Claim vom hiesigen Tourist Board heißt.

Welcomeschild Aruba

Hier hatten wir uns nicht viel vorgenommen und wollten eigentlich nur mal an den Strand und danach noch ein wenig die Stadt erkunden.

Dazu haben wir uns mit ein paar anderen Gästen ein Taxi geteilt. Fünfzehn Dollar sollte die einfache Fahrt kosten. Und da wir zu viert waren, hatten wir pro Person nur 4 US Dollar zu zahlen. Guter Preis!

Der nächstgelegene Strand war der „Eagle-Beach“. Auch wenn der Name toll klingt, dieser Strand ist nicht etwa nach den besonderen Greifvögeln benannt, sondern sehr profan nach einer großen Erdölraffinerie auf der Insel, die zwar schon seit Jahren stillgelegt ist, aber einst zur größten Anlage dieser Art auf der Welt gehörte.

Eagle-Beach Aruba

Der Strand ist endlos lang, und so verteilen sich die Menschen, die hier zum Baden in das klare blaue Wasser steigen. Was mir generell in der Karibik aufgefallen ist, ist die Sauberkeit der Strände.

Angenehm ist auch, dass man nicht ständig durch fliegende Händler bedrängt wird, wie es an manchen Stränden Asiens der Fall ist. Dafür gibt es von uns beiden schon mal einen klaren „Daumen hoch!“ 

Hans-Peter und Peter am Eagle-Beach Aruba

Die große freie Wasserfläche lädt auch zum Wassersport ein. Zumindest hat man hier den entsprechenden Platz, wenn man beabsichtigt, ein paar Runden mit einem Jetski zu drehen. Ganz billig ist der Spaß allerdings nicht.

Jetski Eagle-Beach Aruba

60 bis 65 US Dollar kostet eine halbe Stunde für eine Person. Und wenn man zu zweit drauf sitzt 75 US Dollar. Vielleicht kann man ja auch noch etwas Handeln. 

Wir sind jedenfalls nur am Strand entlang spaziert, und danach haben wir uns wieder ein Taxi geteilt. Diesmal mit einem Pärchen, das samt Baby ebenfalls wieder zum Schiff zurück wollte.

Was übrigens auch einen kleinen Vorteil solch einer Kreuzfahrt darstellt, ist die Tatsache, dass „alle im selben Boot sitzen“. Das heißt, man kennt sich, bzw. man erkennt sich. Alleine schon an den gelb/weiß gestreiften Handtüchern, die jeder vom Schiff mit dabei hat.

So entsteht eine gewisse Zusammengehörigkeit, die von Vorteil ist, wenn man beispielsweise seine Sachen mal am Strand lassen will. Man spricht die Menschen an, ist meist „per Du“ und hilft sich gegenseitig aus – auch mit dem einen oder anderen Tipp zu den jeweiligen Plätzen und Orten.

Royal Plaza Mall Oranjestad Aruba

Zurück in Oranjestad sind wir auf der Suche nach dem Postamt ein wenig durch die Stadt flaniert. Wenn man an der Hauptstraße am Wasser entlang geht, kommt man unweigerlich an diesem schönen Gebäude vorbei, der „Royal Plaza Mall“. Vom Kreuzfahrtterminal übrigens nur ca. 10 Minuten entfernt.

Hier gibt es einige Souvenirläden und Restaurants, aber alleine das bunte Gebäude im „Zuckerbäckerstil“ ist schon einen Besuch wert.

Royal Plaza Mall Detail Oranjestad Aruba

Auf unserem Weg zum Postamt, das sich direkt an der katholischen Kirche hier in Oranjestad befindet, sind wir aber auch noch an anderen farbenfrohen Gebäuden vorbei gekommen. Unter anderen an der folgenden Fassade.

Bunte Fassade Oranjestad Aruba

Man kann die Stadt übrigens seit 2012 auch mit einer Straßenbahn erkunden, die hier ihre Kreise zieht und zu einer Sightseeing-Rundfahrt einlädt.

„Arutram“ Oranjestad Aruba

Ein ganz besonderes Highlight, das man hier auf Aruba erleben kann, ist der Besuch von „Renaissance Island“, einer kleinen vorgelagerten Insel, die von der Renaissance Hotelgruppe betrieben wird.

Renaissance Hotel Oranjestad Aruba

Wenn man diesen Ausflug buchen möchte, sollte man dies am besten im Voraus tun, da die Plätze schnell vergeben sind. Man kann aber auch relativ früh hier zum Renaissance Hotel kommen und den Besuch der Insel dann direkt an der Rezeption buchen.

Das Besondere beim Besuch dieser kleinen Insel ist die Tatsache, dass man den Flamingos in der Karibik wohl nirgendwo näher kommen kann als hier. Für 125 US Dollar startet der Ausflug direkt unten im Hotel, das durch einen Kanal, der unter der Straße hindurch führt, mit dem Meer verbunden ist.

Marina vor dem Renaissance Hotel Oranjestad Aruba

Vorbei an der Marina, von der aus man auch gut die Kreuzfahrtschiffe im Blick hat, geht es per Wassertaxi direkt nach Renaissance Island. Einen Übersichtsplan von der Insel findet man übrigens am Pier der Marina.

Inselplan Renaissance Island an der Marina von Oranjestad Aruba

Hier wird man sozusagen schon direkt von den Famingos begrüßt.

Flamingo Close Up auf Renaissance Island Aruba

Es gibt wahrscheinlich keinen anderen Ort auf der Welt, wo man diesen Tieren so nah sein kann.

Flamingo auf Renaissance Island Aruba

Wie nah, kann man vor allem auf dem folgenden Foto sehen, das uns Ruben zur Verfügung gestellt hat. Ruben und Giuseppe hatten diesen Ausflug schon vorher geplant, wussten nur nicht, ob sie auch tatsächlich einen Platz bekommen würden, da sie nicht vorreserviert hatten.

Flamingo auf Renaissance Island Aruba

Wenn man hört, dass man sich für 125 US Dollar Flamingos anschaut, dann klingt das zunächst übertrieben viel. Aber wenn man sieht, welche Besonderheit so ein Ausflug sein kann, dann relativiert sich das Ganze.

Ruben mit Flamingos auf Renaissance Island Aruba

Zumal bei diesem Ausflug auch noch ein Essen auf der Insel im Preis mit inbegriffen ist und man nach Lust und Laune an diesem schönen Strand verweilen kann. Neben dem Flamingo-Beach gibt es auch noch einen Iguana-Beach, an dem man diese interessanten Reptilien aus nächster Nähe betrachten kann.

Ruben und Giuseppe, da habt ihr alles richtig gemacht und seid mit eindrucksvollen Fotos belohnt worden.

Ein weiterer Ausflug, der ebenfalls etwas Besonderes darstellt, könnte die Fahrt in einem richtigen U-Boot sein. Ebenfalls an der Uferpromenade auf dem Weg zum Renaissance Hotel befindet sich die Buchungsstelle für das U-Boot Abenteuer.

U-Boot Tour Oranjestad Aruba

Bevor Hans-Peter und ich wieder zurück an Bord sind, haben wir uns bei „Iguana Joe‘s“ noch ein „Balashi“ Bier gegönnt, das hier in Aruba gebraut wird.

Iguans Joe‘s befindet sich übrigens in der Royal Plaza Mall gleich im ersten Stock, mit Blick auf die Hauptstraße und auf das Kreuzfahrt-Terminal.

Iguana Joe‘s in der Royal Plaza Mall Oranjestad Aruba

Nach dem Bierchen gings zurück aufs Schiff, wo Ruben und Giuseppe schon für den Abend reserviert hatten.

Das Essen hier an Bord ist wie immer extrem lecker. Heute gab es als Vorspeise im französichen Restaurant „French Kiss“ hervorragende Weinbergschnecken. Die Küche der AIDA läßt wirklich keine Wünsche offen.

Weinbergschnecken im „French Kiss“ Restaurant auf der AIDAperla

Anschließend haben wir noch kurz in die Möet-Bar geschaut …

Möet-Bar AIDAperla

… und am Ende auf einen tollen Tag zurückgeblickt.

Hans-Peter und Peter auf der AIDAperla

Heute Nacht geht es weiter Richtung Grenada. Aber bis dahin haben wir morgen erstmal einen kompletten Seetag. Die Pause tut gut, denn wir müssen ja erstmal alles Erlebte verarbeiten.

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